Es begegnet einem endlich mehr und mehr: Das Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ende letzten Jahres habe ich über Crowdpublishing das lesenswerte Buch „Smarte grüne Welt?“ unterstützt, es ist eines der ersten deutschen Bücher zu diesem Thema. Inzwischen mehren sich die Forschungsvorhaben, politischen Planungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Die Wichtigkeit dieses Themas ist vielen vielleicht noch nicht bewusst. Die Digitalisierung an sich führt nicht automatisch zu mehr Nachhaltigkeit. Der Rebound-Effekt endet schlimmstenfalls in einer digitalen Wachstumsökonomie. Neben Effizienz ist Suffizienz das Wort der Stunde. Digitalisierung kann ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit sein, aber nur wenn die Weichen richtig gestellt werden.

Wer tiefer in das Thema einsteigen will, dem empfehle ich folgende Veranstaltungen, Quellen und Akteure:

 

Was mir persönlich noch fehlt, auch wenn ich mir sicher bin, dass es nicht mehr lange dauert: Eine Plattform, auf der es gebündelt alle Informationen zu Studien, Best Practice Beispielen, Fördermöglichkeiten, Akteuren und Kontakten gibt. Thematisch sortiert und für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet. Wichtig ist auch der intensive Austausch aller Akteure mit einer Mischung aus NGOs, Verbänden, Unternehmen, Aktivisten, Wissenschaft, Politik, Kommunen etc. Ein guter Anlass ist sicherlich die Konferenz Bits & Bäume im November in Berlin.

 

Foto: (c) Marco Ferch auf flickr