Empfehlenswerter Leitfaden aus dem Nest: Social Media für NGOs

Frisch aus dem kosmopolitischen Berliner Hause Nest: Der Leitfaden “Social Media für NGOs”. In diesem Jahr fast doppelt so viele Seiten und um 10 Gastbeiträge reicher. Die zweite Auflage des Leitfadens erscheint im Frühjahr 2011. Mehr Gewicht liegt dieses Mal auf den Themen Kampagnenstrategie, Newsletter und Facebook. Darüber hinaus sei noch auf zwei Tage hingewiesen, die man sich fett im Kalender anstreichen sollte: Die re:campaign (NGO-Fachkonferenz für Online-Kampagnen) findet am 16. und 17. April in der Kalkscheune in Berlin statt. Nach dem positiven Feedback zur Premiere 2010 haben sich die Veranstalter wieder einiges vorgenommen:

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Drittes Twestival am 24. März 2011

Twestival: Twittern, feiern und spenden am 24. März 2011. Für das dritte Twestival werden wie jedes Jahr Freiwillige, Spender und Sponsoren gesucht. Alles begann mit nur einem Tweet. Drei Twestivals später haben sich weltweit bereits 200 Städte an den Charity-Events beteiligt. Freiwillige Twitter-User organisieren online Spendenveranstaltungen. Gefeiert wird offline und das für einen guten Zweck. Alle eingenommenen Gelder gehen zu 100 Prozent an gemeinnützige Organisationen. Dabei kamen bis heute 800.000 Euro zusammen, die an Wasser- und Bildungsprojekte weitergeleitet wurden. Der Countdown läuft: Das Twestival 2011 ist bereits in vier Wochen. Interessierte können sich noch bis zum 10. März 2011 online bewerben. Bis jetzt haben sich drei deutsche Städte angemeldet.

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Carrotmob-Vortrag bei slideshare

Letzte Woche habe ich auf der BioFach Konferenz über die Carrotmob-Bewegung gesprochen. Den Vortrag gibt es jetzt auch bei slideshare. Die anschließende Diskussion drehte sich grundsätzlich um ähnliche Fragen wie auch in den beiden letzten Jahren: Wer darf unterstützt werden? > Bio oder konventionell? > Klein oder groß? Dürfen Unternehmen Carrotmobs veranstalten? > Freiwilliges Engagement einer Gruppe oder Marketingmaßnahme von Unternehmen? Und dann? > Carrotmob oder Boykott? > Beides bitte!

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Ökostrom-Video vom WWF

Angesichts der Verhältnisse von konventionell erzeugtem Strom zu Ökostrom, kann man gar nicht oft genug auf einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter hinweisen. Hier ein gut gemachtes Video vom WWF zu genau diesem Thema. Und jetzt bitte keine Ausreden mehr! Der Wechsel ist wirklich einfach – kein Papierkram, einfach online einen Antrag ausfüllen, der Rest erledigt sich wie von selbst.

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Du willst endlich wechseln? Dann mal schnell hier oder hier entlang. Empfehlenswerte Anbieter, bei denen es sicherlich keine Ökostrom-Mogelpackung gibt sind übrigens EWS SchönauGreenpeace Energy und Lichtblick.

123WIR: Das neue Netzwerk der Deutschen Welthungerhilfe

Die Deutsche Welthungerhilfe befindet sich kurz vor dem Launch einer eigenen Community-Plattform. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nachstehend schon mal eine exklusive Preview. Die Seite an sich – 123WIR.org – wird dann voraussichtlich nächste Woche online gehen. Man erkennt recht schnell worum es geht und welche Features die Community-Website enthalten wird: Eine Übersicht auf die aktuellen Projekte und detaillierte Informationen dazu, die Möglichkeit zu spenden, mehrere Projektblogs, auf denen der aktuelle Stand des jeweiligen Projekts dokumentiert wird, Kommentarfunktionen für Community-Mitglieder, Aktionsübersichten für Unterstützer und die Möglichkeit sich mit Beiträgen und Videos einzubringen, die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen etc. Kurzum: Die gesamte Klaviatur an Community-Möglichkeiten.

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Auszeichnung als Beitrag zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ich habe vor ein paar Tagen die erste Auszeichnung für meinen Blog erhalten. Und das von niemand geringerem als der UNESCO bzw. dem Nationalkomitee der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung”. Aus der Begründung: “Sie werden als Einzelbeitrag ausgezeichnet, da die Jury ihre Initiative als Informationsmedium ansieht, das einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leistet. … Die Jury würdigte in Ihrem Blog insbesondere das Ziel der Wissensvermittlung für nachhaltige Entwicklung und die Vernetzung von Akteuren aus diesem Bereich. Der Fokus liegt auf dem Bereich Medien, es werden aber alle Themengebiete der Nachhaltigkeit angesprochen, was die Jury überzeugte.” Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung, die mich weiterhin darin bestärkt über nachhaltige Themen zu bloggen. Alle bisher ausgezeichneten Projekte und Beiträge der UN-Dekade findet Ihr auf dieser Übersichtsseite.

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REC A FAIR: Kurzfilmwettbewerb für den Fairen Handel gestartet

Es ist tatsächlich die erste Facebook-Anzeige, die mich interessiert hat und die ich deshalb bewusst angeklickt habe. Es handelt sich hierbei um den Kurzfilmwettbewerb REC A <FAIR des Forum Fairer Handel. Aus der Beschreibung des Kurzfilmwettbewerbs: “Dreh Deinen Kurzfilm zum Fairen Handel und gewinne 10.000 Euro. Das Forum Fairer Handel ruft erfahrene Amateurfilmer, Filmstudenten und professionelle Filmemacher auf, Kurzfilme für das Internet zu kreieren, die die Idee des Fairen Handels auf kreative Art vermitteln und den Fairen Handel bekannt machen.”

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Vortrag auf der BioFach-Konferenz

Diesen Monat findet die BioFach-Messe in Nürnberg (16. bis 19. Februar 2011) und der weltweit größte Bio-Kongress mit über 140 Einzelveranstaltungen statt. Ich freue mich in diesem Zusammenhang auf unseren Vortrag, den Christoph Harrach im Rahmen der Mini KarmaKonsum Konferenz organisiert hat. Zusammen mit ihm und Andrea Nienhaus spreche ich über Öko 2.0: Von Carrotmobs, Eco-Design und Online-Communities.

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Online-Fundraising-Instrumente: Die Map for Good

Die Map for Good sieht 1. sehr schick aus und zeigt 2. insgesamt 53 empfehlenswerte Websites und Tools, die jedem, der sich mit (Online-)Fundraising beschäftigt, empfohlen seien. Alle aufgelisteten Instrumente sind von den Machern der Seite fundraising 2.0 für die Map for Good recherchiert und alphabetisch sortiert worden. Es handelt sich um die erste Version der Map for Good. Über Hinweise zur Verbesserung und Ergänzung freuen sich die Herausgeber. Hinterlasst auf deren Seite einen Kommentar oder schickt ihnen eine E-Mail.

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Berliner Start-Ups: Der Coffee Circle

Vor gut einer Woche war ich bei den drei Gründern des Coffee Circle im Berliner Betahaus. Das Thema Kaffee beschäftigt mich schon seit meiner Diplomarbeit (die ich über die Vermarktung nachhaltiger Kaffees in Deutschland geschrieben habe) im Grunde genommen jeden Tag. Der Coffee Circle steht grundsätzlich erstmal für handverlesene äthiopische Spitzenkaffees. Nichts Neues – könnte man denken. Aber: Zwei der drei momentan angebotenen Kaffees sind bio-zertifziert, schonender geröstet als der Großteil konventioneller Kaffees und die drei Gründer Moritz, Martin und Robert unterstützen pro Kilogramm verkauftem Kaffee mit einem Euro Entwicklungsprojekte, die sie direkt mit den äthiopischen Kaffeebauern umsetzen. Für ihr 2010 gegründetes Start-Up haben sie ihre Jobs bei einer großen Beratungsfirma in München an den Nagel gehängt und sind mit ihrer frisch gegründeten Firma in das Berliner Betahaus gezogen.

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Neuentdeckungen von der ersten Berliner Fashion Week 2011

Die erste Berliner Fashion Week 2011 ist vorbei. Neben den bekannten Messen, Veranstaltungen und Catwalks gab es zum Glück wieder ein paar Lichtblicke im sich viel zu schnell drehenden Modewahnsinn. Ich will nicht groß ausholen und liste nur kurz ein paar Links zu Neuentdeckungen (Modelabels und Fahrrad-Hersteller) auf, die mir auf der thekey.to Modemesse und dem Velo-Symposium der Premium aufgefallen sind.

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