Die Website GreenLeaks ist seit diesem Montag online und klingt nach dem, was sie einmal werden soll: Eine Plattform, auf der Missstände bei den Themen Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz aufgedeckt werden sollen. Es ist quasi das “grüne WikiLeaks“. Die Plattform, die sich momentan noch im Aufbau befindet, wurde u.a. von Scott Millwood, gebürtiger Australier, Anwalt, Dokmentar-Filmemacher und Autor, der inzwischen in Berlin lebt, gegründet. Darüber hinaus begleitet ihn eine Gruppe von internationalen Journalisten, Anwälten und Umweltaktivisten. Bei GreenLeaks geht es nicht nur um Themen von internationaler Brisanz (wie z.B. Umweltsünden von Großkonzernen) sondern auch um kleinere Vergehen auf lokaler Ebene: “We publish big and little stories.”
Das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland wird bereits seit Mitte der 1990er Jahre regelmäßig im Auftrag des BMU und des Umweltbundesamtes untersucht. Die im Zweijahresrhythmus durchgeführte Repräsentativerhebung umfasst die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahre. Im letzten Jahr wurde das Sinus-Milieu-Modell zum zweiten Mal in die Erhebung integriert. Dadurch kann eine differenzierte Analyse des Umweltbewusstseins und -verhaltens im Kontext verschiedener Lebenswelten fortgeführt werden. Das ganzheitliche Gesellschafts- und Zielgruppenmodell bildet neben der sozialen Lage auch die Wertorientierungen und die Lebensstile der Menschen ab.
Die erste Berliner Fashion Week 2011 ist vorbei. Neben den bekannten Messen, Veranstaltungen und Catwalks gab es zum Glück wieder ein paar Lichtblicke im sich viel zu schnell drehenden Modewahnsinn. Ich will nicht groß ausholen und liste nur kurz ein paar Links zu Neuentdeckungen (Modelabels und Fahrrad-Hersteller) auf, die mir auf der thekey.to Modemesse und dem Velo-Symposium der Premium aufgefallen sind.
Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat Ende November den Dialog zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex eröffnet. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex soll nachhaltiges Wirtschaften stärken und hierfür Orientierung geben. Nach Vorarbeiten auf Expertenebene hat der Nachhaltigkeitsrat am 29. November 2010 einen Entwurf zum Kodex vorgelegt und lädt die Öffentlichkeit und alle Unternehmen zu einem Dialog darüber ein. Gegenstand dieses Dialoges ist ein Entwurf zu Standards und Verfahrensweisen für einen Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Ziel ist die möglichst breite Zustimmung zu einem Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Dazu werden die interessierten Kreise eingeladen, Beiträge zum Kodex einzureichen.
Der Knuspermagier hat ein nettes Tool namens imgnotes entwickelt, mit dem man Notizen und Links auf Bildern in WordPress anlegen kann. Der ein oder andere kennt das Prinzip von flickr oder Facebook. Großes Dankeschön, das Plugin werde ich in Zukunft sicherlich noch öfters nutzen. Ein paar Einsatzbereiche kann ich mir bereits vorstellen. Viel Spaß damit und schönes Wochenende Euch allen!
Schön wars bei schöner wärs wenns schöner wär und der Veranstaltungsreihe Design hat (soziale) Verantwortung Vol. 4. Dienstag Abend trafen sich rund zwei Dutzend Grafiker, Kulturschaffende, Drucker und weitere Interessierte am Moritzplatz in den Räumlichkeiten von Nicole und Sylke, um über nachhaltige Druckproduktionen zu sprechen. Ich war neben Martina Fuchs-Buschbeck von der Oktoberdruck AG und Andreas Holz der Druckerei Humburg als Gast geladen. Das Motto des Abends: Wer nicht fragt bleibt dumm. Für alle, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten, hier ein paar Links zum Thema:
Nicht nur Unternehmen sondern auch deren Agenturen haben ihren Beitrag zu ehrlicher und transparenter Marken- und Produktkommunikation zu leisten. Das Thema Greenwashing wird in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach in den nächsten Jahren noch zunehmen. In letzter Zeit mussten wir das unter anderem verstärkt bei der Automobil- und Energiebranche feststellen. Die Bremer Managementberatung Brands & Values hat jetzt gemeinsam mit W&V Online eine Umfrage gestartet, um den aktuelle Status des Themas Nachhaltigkeit und dessen Bedeutung bei Verbrauchern und Werbungtreibenden abzubilden.
Das Buch “Die unbequemen Wahrheiten der Ökologie – Eine Nachhaltigkeitsperspektive für das 21. Jahrhundert” lässt sich gut innerhalb eines Tages lesen. Mit den Gedanken zu diesem Buch ist man allerdings etwas länger als einen Tag beschäftigt. Sie sind momentan irgendwo zwischen Ernüchterung, Ohnmacht, Mut und Zuversicht einzuordnen. „Nachhaltigkeit kann nur gelingen, wenn wir die Ökologie nicht verklären.“ Diese Ansicht vertrat Wolfgang Haber in der ersten Carl-von-Carlowitz-Vorlesung. Der Doyen der wissenschaftlichen Ökologie erteilt mystifizierenden Bildern vom Wesen des Menschen und der Natur eine klare Absage: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft könne nur gelingen, wenn wir uns auf die Wirklichkeit besinnen und unseren Blick auf die Schlüsselprobleme des 21. Jahrhunderts richten – auf die Endlichkeit der Ressourcen und das immense Bevölkerungswachstum. Dies als äußere Bedingung menschlichen Handelns zu begreifen und zu akzeptieren, ist Teil der human-ökologischen Perspektive, mit der Wolfgang Haber an die Einsichten von Carl von Carlowitz anknüpft.
Utopia lädt am 28. und 29. Oktober 2010 erstmalig für zwei Tage und bereits zum dritten Mal zur Utopia Konferenz in Berlin ein. Deutschlands größte Community für nachhaltigen Lebensstil bringt bei der Utopia-Konferenz jedes Jahr die wichtigsten „Changemaker“ aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien zusammen und lädt Top-Redner aus der ganzen Welt dazu ein, das Publikum mit Lösungsansätzen und frischen Ideen zum Wandel zu inspirieren.
Vielleicht habt Ihr schon mitbekommen, dass ich diese Woche fast ausschließlich mit unserem ersten internationalen Between the Beats Jazz-Festival beschäftigt bin. Nach langer Vorbereitungszeit ist es jetzt endlich soweit und Ende dieser Woche geht es im Kultur & Bürgerhaus in Denzlingen bei Freiburg mit dem Programm los. Hier das Lineup: Manu Katché, Medeski Martin & Wood, Dan Berglund’s Tonbruket, Malia, noJazz, Wolfgang Dauner, Dieter Ilg, Studnitzky, Rusconi, Triosence, Tonalrausch, Vinx. Videos und Hörproben der einzelnen Künstler bekommt Ihr nach einem Klick auf die entsprechenden Links.



















