Immer mehr Konsumenten entscheiden sich bei ihrem Konsum für ethisch hergestellte Produkte und geben mehr Geld dafür aus. Zugleich ist aber auch die Unsicherheit der Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung gestiegen. Vertrauen wird zum Schlüsselfaktor für den Verkauf von Waren. Unternehmen, die transparent und offen kommunizieren, werden zu den Gewinnern gehören. Das sind Kernergebnisse der 3. Otto Group Trendstudie 2011 (PDF, 4,2 mb) „Verbrauchervertrauen – auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur“, die das Hamburger Trendbüro im Auftrag von Otto erstellt hat.
Vor kurzem das Licht der digitalen Welt erblickt: Doonited! Die Plattform ist eine Bewegung bei der es darum geht, gute Werte in der Gesellschaft zu verankern und Menschen zu einer guten Tat am Tag zu motivieren. Als Gemeinschaft und damit der Möglichkeit sich gegenseitig positiv zu inspirieren. Donnited kommt rein optisch schon mal ziemlich frisch daher: positiv, übersichtlich und technisch ziemlich ausgefuchst!

Am 15. September 2011 findet von 10 bis 18 Uhr das Dialogforum ”Bewertung und Transparenz über die Nachhaltigkeit von Unternehmen und Produkten im Web 2.0 – Status und Perspektiven” in der Hessischen Landesvertretung statt. Über die Veranstaltung: Bislang fehlt es an allgemein anerkannten und leicht verständlichen Instrumenten, um Verbraucher zielgerichtet in ihrem nachhaltigeren Konsum zu unterstützen. Eine Reihe von Organisationen und Initiativen haben sich in den letzten Jahren gegründet, um diese Lücke zu schließen.
Oliver Adria, manchen besser bekannt als Gründer und Betreiber des Nachhaltigkeitsportals Faktor N, über das ich 2008 schon mal an dieser Stelle berichtet hatte, hat vor ein paar Tagen das Booklet “Nachhaltiger Leben – ein Impuls zum nachhaltigeren Konsum – herausgebracht. Ein kleiner Ratgeber mit praktischen Hilfen für den Alltag: Einfach umsetzbare Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil und Informationen zu den wichtigsten Nachhaltigkeitslabels. Von Bio und FairTrade bis zu GOTS und Öko-Tex 100. Wo liegt der Unterschied zwischen FairTrade und Bio? Was bedeutet MSC? Sind Bio-T-Shirts nachhaltig und Energiesparlampen wirklich so kühl? All das und mehr gibt es in diesem Ratgeber. Kostenlos zum Download nach einem Klick auf diesen Link: www.faktorn.de/nachhaltiger-leben
Wir tauschen, leihen und mieten dank neuer Online-Angebote nun fast alles. Das ist inzwischen kein Geheimtipp mehr und wird auch immer häufiger von den (klassischen) Medien als Thema aufgegriffen. Ich bin gerade erst über Berichterstattungen im ZDF, dem enorm Magazin, der Zeitschrift GEO und dem Magazin Impulse (Artikel 1, Artikel 2) gestolpert. Da dachte ich mir (unter anderem inspiriert durch Fred Grimms Artikel im enorm Magazin), dass es an der Zeit ist, eine Liste mit Online Tausch-, Leih- und Miet-Plattformen (teilweise international und derzeit alles noch unsortiert) anzugehen. Es darf kommentiert und ergänzt werden.
Ich bin gerade ziemlich begeistert von Mapnificent. Und von den Entwicklungen die in diesem Kontext noch auf uns zukommen werden. Mapnificent funktioniert denkbar einfach: Das Tool zeigt einem auf einer digitalen Karte Gegenden, die man mit dem ÖPNV in einer gewählten Zeit erreichen kann. Welchen Punkt in der Stadt kann ich z.B. innerhalb von 15 Minuten mit dem ÖPNV erreichen? Wie viel weiter komme ich wenn ich ein Fahrrad dabei habe? Das kann durchaus hilfreich bei Verabredungen oder unbekannten Gegenden sein.
Das Thema des Workshops mit Daniel Pentzlin: Grenzenloses Campagining – Wie können EU-weite Kampagnen erfolgreich sein? Daniel Pentzlin ist Politikwissenschaftler und Corporate Accountability Campagnier bei Friends of the Earth Europe in Brüssel und hat es mit einer starken Lobby zu tun. In Brüssel arbeiten rund 16.000 Lobbyisten und er bezeichnet es als einen Kampf zwischen David gegen Goliath.
Am vergangenen Samstag war ich auf der re:campaign in der Kalkscheune in Berlin und habe drei Vorträge bzw. Workshops dokumentiert. Ihr findet diese Beiträge auch auf der Seite der re:campaign, trotzdem gibt es hier im Blog jetzt eine weitere Verwertung der Dokumentation.
WeGreen, die Suchmaschine, die Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit schafft, gibt es schon etwas länger und ich hatte bisher noch gar nicht darüber berichtet. Nach einem Relaunch kommt die Plattform jetzt mit erweiterten Features und neuem Erscheinungsbild daher: Mit der Nachhaltigkeitsampel beantwortet das Angebot die Frage wie ökologisch, sozial und transparent Unternehmen, Marken und Produkte sind. Darüber hinaus können Nutzer von WeGreen die Nachhaltigkeit von Unternehmen selbst bewerten und Unternehmen darauf antworten.
“Es war einmal ein Baum…” ist ein Non-Profit Aufkleber-Projekt für einen bewussteren Umgang mit Papier. Die Aufkleber werben an Orten mit hohem Papierverschleiß für sparsamen Gebrauch. Initiiert wurde das projekt von von think. responsible design & ideas, KarmaKonsum und LokayDruck in Kooperation mit These come from Trees aus Silicon Valley, USA. Die Idee zu “Es war einmal ein Baum…” kam den Initiatoren bereits 2008, als sie in den USA das Projekt “These Come from Trees” auf diversen Handtuchspendern entdeckt haben. Ziel ist es, mit dieser Aktion Menschen nicht nur für nachhaltigen Papierverbrauch, sondern allgemein vernünftigen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.

Frisch aus dem kosmopolitischen Berliner Hause 













