Vor kurzem habe ich mich mit Caroline König vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung getroffen. Sie erzählte mir über den geplanten Start der Website Bürgerdialog Nachhaltigkeit. Seit kurzem ist das Dialogportal online, die eigentliche Diskussion beginnt allerdings erst am 27. September diesen Jahres. Die Bundesregierung will die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickeln und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Online-Dialog über deren Fortschreibung ein. Zwischen dem 27. September und dem 14. November können sie unter www.dialog-nachhaltigkeit.de Stellung zur Strategie nehmen und über Deutschlands Weg in die Zukunft diskutieren.
Über Werkstatt N will der Rat für Nachhaltige Entwicklung die bemerkenswertesten Initiativen und Ideen aus Deutschland mit einem Qualitätslabel für Nachhaltigkeit auszeichnen. Hierzu werden Projekte und Ideen gesucht, die zukunftsgerichtet für Nachhaltigkeit wirken: Zugelassen sind Privatpersonen, gemeinnützigen Organisationen, öffentlichen Organisationen, Kommunen und Unternehmen. Kommerzielle Produkte und Dienstleistungen können nur dann als Projekte eingereicht werden, wenn sie durch eine neuartige Idee eine Lösung für ein Problem der Nachhaltigkeit anbieten oder dem Bereich Social Business zuzuordnen sind.

Ein Eintrag, der im urbanen Terminkalender landen sollte: Vom 3. bis 5. September findet in Hamburg das erste UrbanCamp im Werkheim in Hamburg statt. Auf der kostenfreien Unkonferenz rund um Engagement für Umwelt und Gesellschaft in Hamburg kann sich der Besucher durch Themenvorschläge und andere Beiträge jeglicher Form einbringen. Zusätzlich gibt es einen Aktions-Vormittag mit aktiver Arbeit in Hamburger Initiativen.
Pflichttermin: Heute Abend läuft um 22.45 Uhr in der ARD “Let´s make money”, ein ausgezeichneter Dokumentarfilm (deutscher Dokumentarfilmpreis 2009) von Erwin Wagenhofer. Sein letzter Film “We feed the world” hat mich persönlich schon sehr berührt.
“Let’s make money” ist ein Film zur Finanzkrise. Er zeigt eine alptraumhafte Reise durch das Labyrinth des globalen Marktes. Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer begleitete Investmentbanker und Fondsmanager über mehrere Jahre durch die oft undurchsichtige Finanzwelt. Sein ernüchterndes Fazit: Alle haben die Krise kommen sehen – nur hat es keinen interessiert, solange die Rendite stimmte.
Vom 15. bis 18. September 2010 findet in Bonn zum 30. Jubiläum des Right Livelihood Award (auch als Alternativer Nobelpreis bekannt) die Konferenz kursWECHSELN statt. Die Right Livelihood Award Foundation und die Stadt Bonn als Hauptveranstalterinnen, die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn als Mitveranstalterinnen machen es mit ihrer Einladung möglich, die preisgekrönten Pioniere der globalen Zivilgesellschaft in direkten Kontakt mit Aktiven aus den Bürgerbewegungen, nachhaltig wirtschaftenden Unternehmern sowie institutionellen Reformern zu bringen.
Seit dieser Woche ist das Green Fashion und Sustainable Design Magazin der Stadt Berlin kostenlos erhältlich. Es gibt dem Leser einen Überblick zu folgenden Themen: Nachhaltiges Design für Wohnobjekte, Mode und Accessoires, Szeneshops und Boutiquen, Online-Stores, Berater, Dienstleister und Lieferanten, Netzwerke und Plattformen, Blogs, Online-Magazine und Bücher, Initiativen und Projekte, Siegel und Zertifizierungen, Unterstützer, Förderer und Partner sowie grüne Events. Ich hab das Magazin hier mit issuu eingebunden. Viel Spaß beim lesen!
Am Donnerstag Abend war ich zusammen mit Noel Klein-Reesink, Patrick Bolk, Lovis Willenberg und Robert Echtermeyer das erste Mal beim Jour fixe der Berlin Nachhaltigkeitsinitiativen. Veranstaltungsort war dieses Mal der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Kreuzberg. Der Jour fixe der Berliner Nachhaltigkeitsinitiativen findet – alle zwei Monate jeweils am 2. Donnerstag des Monats – statt und will Berliner Nachhaltigkeitsengagierte zusammenbringen, um Energien nachhaltig zu bündeln. Schwerpunkte der Treffen sind der Austausch untereinander sowie die Suche nach Synergien und gemeinsamen Aktivitäten. Projekte, Ideen und Leute aus dem selben Bereich sollen zusammenfinden, Energien nachhaltig gebündelt werden und konkrete Schritte für gemeinsame Aktivitäten vereinbart werden.
Heute gleich noch mal ein Hinweis auf eine Ausschreibung im Kontext nachhaltiger Projekte: Der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN 2010 ist wieder ausgeschrieben.
In den Kategorien: Einzelpersonen, Initiativen, Unternehmen, Kommunen und Jugend wird besonderes Engagement für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene gewürdigt. Die Preise dienen der Anerkennung bereits geleisteter Arbeit. Zusätzlich wird der Preis ZeitzeicheN Ideen vergeben. Damit werden neue Projekte, Konzepte und Ideen geehrt. Der Einsendeschluss für Anträge ist der 31. Juli 2010. Hier geht es direkt zur Ausschreibung. Read More

Hier eine Projekt-, Veranstaltungs- und Ausschreibungsempfehlung zu ”Über Lebenskunst“. Lest selbst worum es bei dieser Initiative geht:
Globale Gerechtigkeit und der gesellschaftliche Umbau hin zu einer nachhaltigen Lebensweise sind derzeit die größten Herausforderungen für uns alle, ganz gleich an welchem Ort wir leben. Wie wollen, können, sollen wir in Zukunft auf eine gute Art leben, ohne unsere Lebensgrundlage zu zerstören? Seit langem kursieren tragfähige Konzepte für einen grundlegenden Wandel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise und trotzdem vollzieht er sich nicht. Was aber bremst den Schritt vom Wissen zum Handeln? Vielleicht fehlen attraktive und alltagstaugliche Handlungsmodelle? Die Erfindung einer lebenswerten Zukunft braucht mehr als Mahnungen und Verzichtsappelle. Sie braucht Kreativität, eine neue Wahrnehmung und individuelle Handlungsmöglichkeiten. Ist Zukunftsfähigkeit eine Kulturtechnik, die wir entwickeln und einüben können? Wie könnte eine Lebenskunst für das 21. Jahrhundert aussehen? Über Lebenskunst, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, macht sich gemeinsam mit Partnern aus aller Welt auf die Suche nach ersten Ansätzen.

Über Lebenskunst macht die Stadt Berlin zum Schauplatz für Initiativen, die Kultur und Nachhaltigkeit verbinden und neue Handlungsansätze wagen. Ob Nachbarschaftsgärten, Stadtimkereien, Carrotmobs, Wikiwoods oder Klimapiratinnen auf der Spree – weltweit werden neue Formen einer ökologischen Lebenskunst erprobt.
Die Earth Hour findet wieder statt: Dieses Jahr am 27. März um Punkt 20:30 Uhr! Rund um die Welt werden Millionen Menschen das Licht für eine Stunde ausschalten, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Wie schon letztes Jahr schließen sich auch Städte der Aktion an und schalten das Licht ab. Freiburg (zumindest die Stadtverwaltung) hat letztes Jahr nicht an der Aktion teilgenommen. Einen Grund habe ich leider nicht erfahren. Ich frage heute direkt mal an, ob dieses Jahr eine andere Entscheidung getroffen wird. Letztes Jahr fand die Earth Hour übrigens am 28. März statt. Ich berichtete hier. Wer sich Videos vom letzten Jahr anschauen will kann das bei Youtube tun. Der WWF Deutschland hat für dieses Jahr eine Karte angelegt, auf der man sich als Teilnehmer eintragen kann. Die internationale Kampagnenseite der Earth Hour findet man hier. Und zu guter Letzt noch das offizielle Video:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YVtkwiw7hGQ]
- Twitter, Facebook & Co. – erfolgreich mit Social Networks
- Wie bringe ich es meinem Chef bei? Web 2.0 in der Organisation verankern
- Smart Mobs, Barcamps und “Hacks”: Demonstrieren & Mobilisieren 2.0
- Communities und Projektmanagement-Tools – E-Helfer für effizienteres Arbeiten
Die re:campaign besteht aus drei Elementen: Vorträge, Workshops und Open Space. Alle weiteren Infos zum Programm und den Sprechern auf der Seite der re:publica. Tickets können direkt hier geordert werden.
Was? re:campaign – Die besten Kampagnen im Netz
Wann? 16. und 17. April 2010
Wo? Kalkscheune, Berlin



















