
Am 15. September 2011 findet von 10 bis 18 Uhr das Dialogforum ”Bewertung und Transparenz über die Nachhaltigkeit von Unternehmen und Produkten im Web 2.0 – Status und Perspektiven” in der Hessischen Landesvertretung statt. Über die Veranstaltung: Bislang fehlt es an allgemein anerkannten und leicht verständlichen Instrumenten, um Verbraucher zielgerichtet in ihrem nachhaltigeren Konsum zu unterstützen. Eine Reihe von Organisationen und Initiativen haben sich in den letzten Jahren gegründet, um diese Lücke zu schließen.
Werkstatt N, das ist das aktuelle Qualitätssiegel des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die Initiative ist aus der Plattform Mission Sustainability hervorgegangen, auf der der Rat schon zwischen 2007 und 2009 nachhaltige Projekte vorgestellt hat. Werkstatt N möchte einen Überblick über die besten Nachhaltigkeitsansätze bieten. Bereits laufende oder sich in der Planung befindliche Nachhaltigkeitsprojekte können sich bis 30. September 2011 unter www.werkstatt-n.de um die Auszeichnung bewerben.
Amnesty International hat vor kurzem sein 50. Jubiläum gefeiert. Eine absolut wichtige und unterstützenswerte Organisation, der ich vor zwei Wochen als Mitglied beigetreten bin. Die Schweizer Sektion von Amnesty hat 2006 eine beeindruckende Plakatkampagne in der Schweiz gestartet. Auch wenn das schon etwas her ist, hat das Thema leider in keiner Weise an Relevanz verloren.
Ich bin gerade auf der fünften KarmaKonusm Konferenz in Frankfurt. Was mich und rund 350 weitere Gäste heute erwartet könnt Ihr hier im Programm sehen. Wer das Geschehen auf Twitter verfolgen will, der sucht einfach nach dem Hashtag #kk11. Heute Abend folgt die Verleihung des Gründer-Awards und morgen das Greencamp.
Vor kurzem gestartet: Eine neue Kampagne zum Thema Nachhaltigkeit, angelegt auf eine breite Öffentlichkeit und mit dem Mainstream-Medienpartner SAT1. Der Name: Love Green. Aus der Selbstbeschreibung: “Love Green möchte die Menschen in Deutschland zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren. Initiiert aus gesellschaftlichem Engagement. Für die breite Masse der Bevölkerung, die noch einen großen Beitrag leisten kann, wenn jeder nur ein wenig bewusster und nachhaltiger lebt. Dafür kommt Love Green ins Fernsehen, ins Internet und in die direkte Nachbarschaft der Menschen.
Das Umweltbundesamt hat vor kurzem eine neue Studie mit dem Titel: Einblick in die Jugendkultur – Das Thema Nachhaltigkeit bei der jungen Generation anschlussfähig machen.” veröffentlicht. Die Studie untersucht, inwiefern und in welchen Formen und mit welchen Inhalten heutige Jugendliche aufgrund ihrer vielfältigen und spezifischen Lebenslagen, Lebensweisen und Kommunikationsstilen besser als bisher an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt und handlungsfähig gemacht werden können. Diverse Studien und Umfrageergebnisse machten es erforderlich der Frage nachzugehen, welche Gründe für das abnehmende Interesse für die Umwelt und Nachhaltigkeitsproblematik unter Jugendlichen verantwortlich sind.
Am 20. Juni 2011 findet im Berliner Tempodrom die 11. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung statt. Zusammen mit Christoph von KarmaKonsum initiiere ich dort gerade ein Bloggertreffen. Wir finden es ein gutes Zeichen, dass sich der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) der Netzgemeinschaft weiter zuwendet und uns Zeit und Raum für ein Treffen ermöglicht. Zum Hintergrund: Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde im April 2001 von der Bundesregierung berufen und ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.
Jedes Jahr eines der Sommer-Highlights und dieses Mal bereits in der fünften Ausgabe: Die KarmaKonsum Konferenz, das Greencamp und der Gründer-Award. Dieses Jahr neu: Yoga-Mob am Donnerstagabend und der Karma-Ride durch Frankfurt mit anschließender Party im Yachtclub am Freitagabend. Die Konferenz-Sprecher können sich wieder sehen lassen, besonders freue ich mich dieses Jahr aber auf Brent Schulkin, den Gründer der Carrotmob-Bewegung. Weitere Infos findet Ihr auf der Konferenz-Seite. Be there!
Das Thema des Workshops mit Daniel Pentzlin: Grenzenloses Campagining – Wie können EU-weite Kampagnen erfolgreich sein? Daniel Pentzlin ist Politikwissenschaftler und Corporate Accountability Campagnier bei Friends of the Earth Europe in Brüssel und hat es mit einer starken Lobby zu tun. In Brüssel arbeiten rund 16.000 Lobbyisten und er bezeichnet es als einen Kampf zwischen David gegen Goliath.
Am vergangenen Samstag war ich auf der re:campaign in der Kalkscheune in Berlin und habe drei Vorträge bzw. Workshops dokumentiert. Ihr findet diese Beiträge auch auf der Seite der re:campaign, trotzdem gibt es hier im Blog jetzt eine weitere Verwertung der Dokumentation.
WeGreen, die Suchmaschine, die Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit schafft, gibt es schon etwas länger und ich hatte bisher noch gar nicht darüber berichtet. Nach einem Relaunch kommt die Plattform jetzt mit erweiterten Features und neuem Erscheinungsbild daher: Mit der Nachhaltigkeitsampel beantwortet das Angebot die Frage wie ökologisch, sozial und transparent Unternehmen, Marken und Produkte sind. Darüber hinaus können Nutzer von WeGreen die Nachhaltigkeit von Unternehmen selbst bewerten und Unternehmen darauf antworten.

















