Bereits im Designprozess werden die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen festgelegt. Um das Potential von Ecodesign für den Umweltschutz verstärkt in den öffentlichen Fokus zu rücken und Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, loben Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt dieses Jahr zum ersten Mal den Bundespreis Ecodesign aus. Unternehmen sowie Designerinnen und Designern wird mit diesem Wettbewerb eine Plattform geboten, um ihre Produkte und Ideen von herausragender ökologischer und gestalterischer Qualität zu präsentieren.
Unter dem Titel WASH Social Art Festival veranstaltet eine Gruppe aus Künstlern, Veranstaltern und Ehrenamtlichen für Viva con Agua und die Welthungerhilfe das erste Soziale Art Festival vom 10.–20. November in Hamburg. Das Festival bringt die Thematik WASH (Water Sanitation Hygiene) in ein vollkommen neues und künstlerisches Konzept: Elf internationale Künstler nehmen an einem Camp teil, in dem Werke innerhalb dieses Themenfeldes entstehen sollen.
Schon mal von Beyond Berlin, der Sales- und Beratungsagentur für grüne Mode und Lifestyleprodukte, gehört? Da ich weiß, dass Menschen aus dem Dunstkreis der Modebranche auf meinem Blog landen, will ich mit diesem Veranstaltungshinweis nicht geizen: Am 21. und 22. Oktober 2011 findet der Beyond Fashion Summit statt!
Vor kurzem das Licht der digitalen Welt erblickt: Doonited! Die Plattform ist eine Bewegung bei der es darum geht, gute Werte in der Gesellschaft zu verankern und Menschen zu einer guten Tat am Tag zu motivieren. Als Gemeinschaft und damit der Möglichkeit sich gegenseitig positiv zu inspirieren. Donnited kommt rein optisch schon mal ziemlich frisch daher: positiv, übersichtlich und technisch ziemlich ausgefuchst!
Kultur ist für mich neben den drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökologie, Ökonomie und Soziales eine weitere wichtige Komponente der Nachhaltigkeit. Umso mehr freue ich mich auf den Start des Festivals Über Lebenskunst, das vom 17. bis 21. August 2011 in Berlin stattfinden wird. Für das Festival Über Lebenskunst verwandeln Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten das Haus der Kulturen der Welt (HKW) 101 Stunden lang in einen Ort, an dem Besucher rund um die Uhr nachhaltige Lebenskunst erproben können.
Amnesty International hat vor kurzem sein 50. Jubiläum gefeiert. Eine absolut wichtige und unterstützenswerte Organisation, der ich vor zwei Wochen als Mitglied beigetreten bin. Die Schweizer Sektion von Amnesty hat 2006 eine beeindruckende Plakatkampagne in der Schweiz gestartet. Auch wenn das schon etwas her ist, hat das Thema leider in keiner Weise an Relevanz verloren.
Man könnte momentan selbst in Berlin meinen, dass der Frühling langsam Einzug hält – und damit endlich auch die Fahrradsaison endgültig startet. Ich bin fast den gesamten Winter über mit dem Rad unterwegs gewesen, mit der passenden Kleidung lässt sich viel aushalten. Im Gegensatz zu Freiburg stellt Berlin im Winter für Radfahrer allerdings eine echte Herausforderung dar: Die Temperaturen sind kälter, die Radwege schlecht bis gar nicht vom Schnee geräumt und Autofahrer weniger rücksichtsvoll. Einige von Euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich mich seit einiger Zeit verstärkt mit den Themen urbane Mobilität und Fahrrad beschäftige. Am Wochenende durfte ich an der erfolgreichen Premiere der VELOBerlin mitarbeiten, kommendes Wochenende folgt die Premiere der VELOFrankfurt. Ein Grund mehr hier ein paar spannende internationale und deutsche Bike-Blogs zu empfehlen.
“Es war einmal ein Baum…” ist ein Non-Profit Aufkleber-Projekt für einen bewussteren Umgang mit Papier. Die Aufkleber werben an Orten mit hohem Papierverschleiß für sparsamen Gebrauch. Initiiert wurde das projekt von von think. responsible design & ideas, KarmaKonsum und LokayDruck in Kooperation mit These come from Trees aus Silicon Valley, USA. Die Idee zu “Es war einmal ein Baum…” kam den Initiatoren bereits 2008, als sie in den USA das Projekt “These Come from Trees” auf diversen Handtuchspendern entdeckt haben. Ziel ist es, mit dieser Aktion Menschen nicht nur für nachhaltigen Papierverbrauch, sondern allgemein vernünftigen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.
Eine weitere Empfehlung für das Wochenende vom 25. bis 27. März 2011: Der Kongress Metromobile und die Publikumsmesse VELOBerlin. Über den Kongress: Weniger Stau, weniger Lärm, weniger Schadstoffemissionen – die Zukunft der urbanen Mobilität ist voller Verheißungen. Ob Elektrifizierung des Individualverkehrs, Umstieg auf alternative Mobilitätslösungen wie das Fahrrad oder die intelligente Vernetzung aller Mobilitätsangebote zur sogenannten “Intermodalität”, die Innovationen der Branche wollen massiv zur Steigerung der Lebensqualität in den Großstädten beitragen. Der Kongress “Metromobile – Mensch und Mobilität im urbanen Raum” thematisiert diese Aussichten und fragt nach technologischen wie städteplanerischen Aspekten. Hier treffen internationale Experten aus London und Kopenhagen mit deutschen Wissenschaftlern und Anbietern innovativer neuer Verkehrslösungen zusammen und tauschen sich über den besten Weg in eine neue urbane Mobilität aus. Ausführliche Infos gibt es auf der Seite des Fachkongresses.
Am 26. und 27. März findet der dritte Heldenmarkt im Berliner Postbahnhof statt. Bereits im vergangenen Jahr haben zwei erfolgreiche Veranstaltungen gezeigt, dass das Interesse am Thema nachhaltiger Konsum in der Hauptstadt groß ist. Rund 5.000 Besucher und über 100 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren beim zweiten Heldenmarkt im November dabei. Die zahlreichen Anmeldungen auch etlicher neuer Aussteller bestätigen die Entscheidung den Heldenmarkt zweimal jährlich durchzuführen. Ziel der Messe ist vor allem jungen Unternehmen mit „grünen Ideen“ und innovativen Produkten eine Plattform zu bieten. Die Vielfalt an Möglichkeiten nachhaltigen Handelns im Alltag macht der Heldenmarkt so für die Besucher erlebbar.


Frisch aus dem kosmopolitischen Berliner Hause 













