Man könnte momentan selbst in Berlin meinen, dass der Frühling langsam Einzug hält – und damit endlich auch die Fahrradsaison endgültig startet. Ich bin fast den gesamten Winter über mit dem Rad unterwegs gewesen, mit der passenden Kleidung lässt sich viel aushalten. Im Gegensatz zu Freiburg stellt Berlin im Winter für Radfahrer allerdings eine echte Herausforderung dar: Die Temperaturen sind kälter, die Radwege schlecht bis gar nicht vom Schnee geräumt und Autofahrer weniger rücksichtsvoll. Einige von Euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich mich seit einiger Zeit verstärkt mit den Themen urbane Mobilität und Fahrrad beschäftige. Am Wochenende durfte ich an der erfolgreichen Premiere der VELOBerlin mitarbeiten, kommendes Wochenende folgt die Premiere der VELOFrankfurt. Ein Grund mehr hier ein paar spannende internationale und deutsche Bike-Blogs zu empfehlen.
“Es war einmal ein Baum…” ist ein Non-Profit Aufkleber-Projekt für einen bewussteren Umgang mit Papier. Die Aufkleber werben an Orten mit hohem Papierverschleiß für sparsamen Gebrauch. Initiiert wurde das projekt von von think. responsible design & ideas, KarmaKonsum und LokayDruck in Kooperation mit These come from Trees aus Silicon Valley, USA. Die Idee zu “Es war einmal ein Baum…” kam den Initiatoren bereits 2008, als sie in den USA das Projekt “These Come from Trees” auf diversen Handtuchspendern entdeckt haben. Ziel ist es, mit dieser Aktion Menschen nicht nur für nachhaltigen Papierverbrauch, sondern allgemein vernünftigen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.
Survival International – Die Bewegung für indigene Völker – hat seltene Filmaufnahmen von einem unkontaktierten Volk im Amazonas veröffentlicht. Der Film dient der Kampagne zum Schutz isolierter Völker weltweit. Auch die dazugehörige Unterschriftenaktion dient dem Schutz dieser Gruppen. Hier das Video, die Petition kannst Du direkt unten im Video unterschreiben:
Der Walk For Water ist ein Spendenlauf, der in Deutschland von AVEDA für Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. – einer international tätigen Initiative, die sich für sauberes Trinkwasser weltweit einsetzt – initiiert wurde. Am 17. April 2011 wird bei einem 6 km langen Spaziergang durch Berlin (Haus der Kulturen > Brandenburger Tor > Unter den Linden > Friedrichstraße > Rosenthaler Platz > Weinberg > Kastanienallee > Schönhauser > Kulturbrauerei) auf die Wasserarmut in den Entwicklungsländern hinweisen. Das ist nämlich genau die Strecke, die Menschen dort gehen müssen, um an die nächste Wasserstelle zu gelangen.
Twestival: Twittern, feiern und spenden am 24. März 2011. Für das dritte Twestival werden wie jedes Jahr Freiwillige, Spender und Sponsoren gesucht. Alles begann mit nur einem Tweet. Drei Twestivals später haben sich weltweit bereits 200 Städte an den Charity-Events beteiligt. Freiwillige Twitter-User organisieren online Spendenveranstaltungen. Gefeiert wird offline und das für einen guten Zweck. Alle eingenommenen Gelder gehen zu 100 Prozent an gemeinnützige Organisationen. Dabei kamen bis heute 800.000 Euro zusammen, die an Wasser- und Bildungsprojekte weitergeleitet wurden. Der Countdown läuft: Das Twestival 2011 ist bereits in vier Wochen. Interessierte können sich noch bis zum 10. März 2011 online bewerben. Bis jetzt haben sich drei deutsche Städte angemeldet.

Frisch aus dem kosmopolitischen Berliner Hause 













