Eine weitere Empfehlung für das Wochenende vom 25. bis 27. März 2011: Der Kongress Metromobile und die Publikumsmesse VELOBerlin. Über den Kongress: Weniger Stau, weniger Lärm, weniger Schadstoffemissionen – die Zukunft der urbanen Mobilität ist voller Verheißungen. Ob Elektrifizierung des Individualverkehrs, Umstieg auf alternative Mobilitätslösungen wie das Fahrrad oder die intelligente Vernetzung aller Mobilitätsangebote zur sogenannten “Intermodalität”, die Innovationen der Branche wollen massiv zur Steigerung der Lebensqualität in den Großstädten beitragen. Der Kongress “Metromobile – Mensch und Mobilität im urbanen Raum” thematisiert diese Aussichten und fragt nach technologischen wie städteplanerischen Aspekten. Hier treffen internationale Experten aus London und Kopenhagen mit deutschen Wissenschaftlern und Anbietern innovativer neuer Verkehrslösungen zusammen und tauschen sich über den besten Weg in eine neue urbane Mobilität aus. Ausführliche Infos gibt es auf der Seite des Fachkongresses.
Am 26. und 27. März findet der dritte Heldenmarkt im Berliner Postbahnhof statt. Bereits im vergangenen Jahr haben zwei erfolgreiche Veranstaltungen gezeigt, dass das Interesse am Thema nachhaltiger Konsum in der Hauptstadt groß ist. Rund 5.000 Besucher und über 100 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren beim zweiten Heldenmarkt im November dabei. Die zahlreichen Anmeldungen auch etlicher neuer Aussteller bestätigen die Entscheidung den Heldenmarkt zweimal jährlich durchzuführen. Ziel der Messe ist vor allem jungen Unternehmen mit „grünen Ideen“ und innovativen Produkten eine Plattform zu bieten. Die Vielfalt an Möglichkeiten nachhaltigen Handelns im Alltag macht der Heldenmarkt so für die Besucher erlebbar.
Schon wieder ist eine Woche rum, seitdem ich auf der BioFach in Nürnberg war. Es war mein zweiter Besuch auf der Messe und er hat irgendwie gemischte Gefühle hinterlassen. Ganz abgesehen von der hervorragenden Organisation und dem exzellenten Service ist die BioFach im Mainstream voll angekommen – was sicherlich nicht erst seit diesem Jahr der Fall ist. Einerseits natürlich erfreulich, dass der Bio-Boom weiter anhält – andererseits bringt die zunehmende Kommerzialisierung der Branche auch Nachteile mit sich. Ich würde mir gerne weniger Verpackungsmüll, weniger Zusatzstoffe in Lebensmitteln und beim Auftritt der Hersteller etwas mehr Sein als Schein wünschen.
Letzte Woche habe ich auf der BioFach Konferenz über die Carrotmob-Bewegung gesprochen. Den Vortrag gibt es jetzt auch bei slideshare. Die anschließende Diskussion drehte sich grundsätzlich um ähnliche Fragen wie auch in den beiden letzten Jahren: Wer darf unterstützt werden? > Bio oder konventionell? > Klein oder groß? Dürfen Unternehmen Carrotmobs veranstalten? > Freiwilliges Engagement einer Gruppe oder Marketingmaßnahme von Unternehmen? Und dann? > Carrotmob oder Boykott? > Beides bitte!
Neues Jahr, neue Runde und vielleicht neues Glück: KarmaKonsum schreibt den dritten Gründer-Award aus. Der KarmaKonsum Gründer-Award ist ein Beitrag zur Förderung von öko-sozialen Existenzgründungen. Er wurde im Jahr 2009 das erste Mal mit einem Dienstleistungspaket von 30.000 Euro vergeben. Ziel des Awards ist es, Existenzgründern eine fundierte Förderung zu ermöglichen, relevante Branchenkontakte herzustellen und ein attraktives Forum zu bieten.
Hier schon mal ein paar erste Bilder von der diesjährigen BioFach Messe und Konferenz. Der Service der Messe Nürnberg und der BioFach ist großartig. Ich kenne kaum eine Konferenz oder Messe, bei der man als Blogger so gut empfangen und betreut wird. Ein Artikel über die Messe und Konferenz sowie mein Vortrag folgt in den nächsten Tagen. Jetzt gleich beginnt erstmal das Bloggertreffen. Großes Dankeschön auch an Bernd von glore für die Unterkunft!
Angesichts der Verhältnisse von konventionell erzeugtem Strom zu Ökostrom, kann man gar nicht oft genug auf einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter hinweisen. Hier ein gut gemachtes Video vom WWF zu genau diesem Thema. Und jetzt bitte keine Ausreden mehr! Der Wechsel ist wirklich einfach – kein Papierkram, einfach online einen Antrag ausfüllen, der Rest erledigt sich wie von selbst.
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Du willst endlich wechseln? Dann mal schnell hier oder hier entlang. Empfehlenswerte Anbieter, bei denen es sicherlich keine Ökostrom-Mogelpackung gibt sind übrigens EWS Schönau, Greenpeace Energy und Lichtblick.
Der Prix Pictet zeichnet Fotografien aus, die sich den Schlüsselfragen globaler Nachhaltigkeit widmen. Ich hatte bereits hier und hier darüber berichtet. Frisch erschienen ist jetzt der Bildband mit den Nominierten des dritten Prix Pictet. 2010 wurde das Thema Wachstum in den Fokus gerückt. Die zwölf für den Preis nominierten Künstler sind der Ambivalenz dieses Themas auf den Grund gegangen. Ihre Fotografien zeigen die Auswirkungen unseres ungezügelten und scheinbar endlosen Wachstums. Die Bilder zeigen eine Momentaufnahme der gesamten Bandbreite unseres Systems: Natur von ihrer schönsten, Armut von ihrer traurigsten und Umweltverschmutzungen von ihrer dreckigsten Seite.
Die Deutsche Welthungerhilfe befindet sich kurz vor dem Launch einer eigenen Community-Plattform. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nachstehend schon mal eine exklusive Preview. Die Seite an sich – 123WIR.org – wird dann voraussichtlich nächste Woche online gehen. Man erkennt recht schnell worum es geht und welche Features die Community-Website enthalten wird: Eine Übersicht auf die aktuellen Projekte und detaillierte Informationen dazu, die Möglichkeit zu spenden, mehrere Projektblogs, auf denen der aktuelle Stand des jeweiligen Projekts dokumentiert wird, Kommentarfunktionen für Community-Mitglieder, Aktionsübersichten für Unterstützer und die Möglichkeit sich mit Beiträgen und Videos einzubringen, die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen etc. Kurzum: Die gesamte Klaviatur an Community-Möglichkeiten.
Es ist die Lösung auf ein Problem, das wohl jeder kennt, der sich mit Ausdrucken beschäftigen darf: Wie herum muss man das Blatt im Drucker einlegen, damit die andere Seite bedruckt wird und das auch noch in der richtigen Richtung? Genau so geht es einem meistens, wenn man vor seinem eigenen oder einem anderen Drucker steht und einen doppelseitigen Ausdruck zustande bringen will. Erfreulicherweise verhelfen Tobias Battenberg und Marcel Kamps nun Abhilfe. Ihre Website turn the tide führt den Nutzer in ein paar Schritten zur Lösung des Problems.
Dienstag Abend, 8. Februar 2011, laufen auf Arte ab 20.15 Uhr gleich zwei empfehlenswerte Reportagen. 1. Rebellen der Erde, ein Film von Philippe Borrel über radikale Umweltschützer und 2. Tokyo Freeters, ein Film von Marc Petitjean über arbeitslose Menschen und Gelegenheitsarbeiter in Japan, die ein Gegenmodell zu dem ihnen veraltet erscheinenden herrschenden Gesellschaftsmodell entwickeln. Das FBI sieht die “Ökokrieger” inzwischen angeblich als zweitgrößte Bedrohung nach Al-Quaida. Wer keinen Fernseher hat, dem sei an dieser Stelle Zattoo empfohlen. Zur vollständigen Programmbeschreibung auf Arte.
Ein Thema, das sich zum Glück in letzter Zeit wachsender Beliebtheit erfreut: Am 1. und 2. März findet in Main die Konferenz Green Meetings & Events statt. Die Veranstaltung will Hilfestellung für Veranstalter und Pionierarbeit für die Branche leisten. Gemeinsam mit Experten sollen auf der Konferenz Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze entwickelt werden. Hier gibt es das komplette Programm und als Einstieg in das Thema “Grüner Tagen” kann man sich auf der Seite des German Convention Bureau umschauen. Bleibt zu hoffen, dass die Konferenz selbst als gutes Beispiel voran geht. Ich selbst habe in letzter Zeit viele Konferenzen zum Thema Klima- und Umweltschutz erleben müssen, bei denen zu wenig darauf geachtet wurde, wie umweltverträglich z.B. die An- und Abreise, die Tagungsunterlagen oder das Catering organisiert wurden.















