Die Website GreenLeaks ist seit diesem Montag online und klingt nach dem, was sie einmal werden soll: Eine Plattform, auf der Missstände bei den Themen Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz aufgedeckt werden sollen. Es ist quasi das “grüne WikiLeaks“. Die Plattform, die sich momentan noch im Aufbau befindet, wurde u.a. von Scott Millwood, gebürtiger Australier, Anwalt, Dokmentar-Filmemacher und Autor, der inzwischen in Berlin lebt, gegründet. Darüber hinaus begleitet ihn eine Gruppe von internationalen Journalisten, Anwälten und Umweltaktivisten. Bei GreenLeaks geht es nicht nur um Themen von internationaler Brisanz (wie z.B. Umweltsünden von Großkonzernen) sondern auch um kleinere Vergehen auf lokaler Ebene: “We publish big and little stories.”
Das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland wird bereits seit Mitte der 1990er Jahre regelmäßig im Auftrag des BMU und des Umweltbundesamtes untersucht. Die im Zweijahresrhythmus durchgeführte Repräsentativerhebung umfasst die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahre. Im letzten Jahr wurde das Sinus-Milieu-Modell zum zweiten Mal in die Erhebung integriert. Dadurch kann eine differenzierte Analyse des Umweltbewusstseins und -verhaltens im Kontext verschiedener Lebenswelten fortgeführt werden. Das ganzheitliche Gesellschafts- und Zielgruppenmodell bildet neben der sozialen Lage auch die Wertorientierungen und die Lebensstile der Menschen ab.
Vor gut einer Woche war ich bei den drei Gründern des Coffee Circle im Berliner Betahaus. Das Thema Kaffee beschäftigt mich schon seit meiner Diplomarbeit (die ich über die Vermarktung nachhaltiger Kaffees in Deutschland geschrieben habe) im Grunde genommen jeden Tag. Der Coffee Circle steht grundsätzlich erstmal für handverlesene äthiopische Spitzenkaffees. Nichts Neues – könnte man denken. Aber: Zwei der drei momentan angebotenen Kaffees sind bio-zertifziert, schonender geröstet als der Großteil konventioneller Kaffees und die drei Gründer Moritz, Martin und Robert unterstützen pro Kilogramm verkauftem Kaffee mit einem Euro Entwicklungsprojekte, die sie direkt mit den äthiopischen Kaffeebauern umsetzen. Für ihr 2010 gegründetes Start-Up haben sie ihre Jobs bei einer großen Beratungsfirma in München an den Nagel gehängt und sind mit ihrer frisch gegründeten Firma in das Berliner Betahaus gezogen.
Die erste Berliner Fashion Week 2011 ist vorbei. Neben den bekannten Messen, Veranstaltungen und Catwalks gab es zum Glück wieder ein paar Lichtblicke im sich viel zu schnell drehenden Modewahnsinn. Ich will nicht groß ausholen und liste nur kurz ein paar Links zu Neuentdeckungen (Modelabels und Fahrrad-Hersteller) auf, die mir auf der thekey.to Modemesse und dem Velo-Symposium der Premium aufgefallen sind.
Ich wusste bis gerade eben gar nicht, dass bald schon die vierte IdeenLounge in Wien stattfindet. Veranstaltet wird sie von mehrblick, das viele vielleicht besser als Nicole Arnitz und Hannes Offenbacher kennen. Für diejenigen, die sich noch bewerben wollen ist diese Ankündigung zwar relativ kurzfristig aber ich will trotzdem darauf hinweisen: Gesucht werden nachhaltigkeits-innovative Startup-Ideen und junge Startups, welche den akuten Herausforderungen unserer Zeit mit kreativen Lösungen entgegen treten, die ökologische und soziale Probleme lösen, dabei auch ökonomisch erfolgreich sind und die Arbeitsplätze von morgen schaffen. Nicht abschrecken lassen, wenn die Idee noch nicht bis ins letzte Detail ausgereift ist. Und: Es müssen natürlich keine technischen oder strategischen Einzelheiten präsentiert werden. Einzelkämpfer und Teams sind gleichermaßen willkommen.

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Vom 26. Januar bis 16. März 2011 findet in Berlin das erste














