Archive for Februar, 2010

Frühjahrsausgabe der Zeitschrift natürlich

Februar 25, 2010  |  Medien, Nachhaltigkeit, Termine, Web-Trends  |  No Comments  | 

Seit heute (25. Februar 2010) ist die aktuelle Frühjahrsausgabe der Zeitschrift natürlich erhältlich. Freundlicherweise hat der Verlag mir wieder angeboten die Medienseite als PDF anzubieten. In dieser Ausgabe: Alles zum Thema Grüne Suchmaschinen, beim Online-Einkauf Gutes tun, Klimaneutraler DSL- und Telefonanbieter und Blogger gegen den Klimawandel:

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Die Zeitschrift kann über die Website hier bestellt werden.

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4. ReyclingDesignpreis 2010 ausgeschrieben

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Als großer Fan von Recycling-Produkten muss ich auf den RecyclingDesignpreis 2010 hinweisen: Bereits zum vierten Mal lobt der Arbeitskreis Recycling e.V. den „RecyclingDesignpreis“ aus. Einsendeschluss für Designer/innen und Designstudierende aus dem Bundesgebiet und aus dem Ausland ist der 31. August 2010. Die Jury entscheidet im September 2010. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober 2010 2009 im MARTa Herford statt. Die ausgewählten Arbeiten werden dann bis zum 7. November 2010 im MARTa zu sehen sein. Anschließend werden ausgewählte Arbeiten in stilwerk Designcentern sowie an anderen Orten präsentiert. Eine Teilnahmegebühr gibt es selbstverständlich nicht. Die Rechte verbleiben uneingeschränkt bei den Designer/innen. Der RecyclingDesignpreis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Das Spektrum gefragter Entwicklungen reicht von Deko-Artikeln über Möbel und Textilien bis Accessoires. Es gilt, den “verborgenen Sinn weggeworfener Dinge” zu entdecken und nutzbar zu machen. Durch die Verwendung und den Gebrauch von „weggeworfenen Dingen“ soll Nutzloses nutzbar gemacht werden. Gefragt sind Entwürfe für Recycling-Produkte, die im Rahmen von Einrichtungen der Beschäftigungsförderung oder von Handwerksbetrieben in „kleiner“ oder „größerer“ Serie hergestellt werden können.

Alle weiteren Infos auf der Website des ReyclingDesignpreises. Dort findet man unter anderem auch die Gewinner der letzten Jahre.

Via: KarmaKonsum

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Neuer Marktplatz für nachhaltige Produkte: avocadostore I Sinnhaft kaufen

Avocadostore in Neuer Marktplatz für nachhaltige Produkte: avocadostore I Sinnhaft kaufenPhilipp Gloeckler – vielen bekannt als Betreiber des Blogs Eco Fashion Junkies oder als Initiator des ersten deutschen Carrotmobs – hat gemeinsam mit Stefan Uhrenbacher (u.a. Gründer von Qype) einen Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte gegründet. Das Kind heißt avocadostore und wurde just in diesem Moment aus der Beta-Phase in den offiziellen Betrieb überführt.

Screenshot Avocadostore in Neuer Marktplatz für nachhaltige Produkte: avocadostore I Sinnhaft kaufen

Kunden können im avocadostore Produkte aus den Kategorien Kleidung und Schuhe, Gesundheit und Pflege, Wohnen, Küche, Essen und Trinken, Büro und Kindersachen wählen. Da sich der Store bisher nur in der Betaphase befand, ist damit zu rechnen, dass sich das Produktangebot in den nächsten Wochen noch stark erweitern wird. Da der avocadostore ein Marktplatz ist, kann es vorkommen, dass ein Produkt von mehreren Händlern angeboten wird. Der avocadostore bietet seinen Kunden zudem eine Reihe an Informationen über verschiedene Nachhaltigkeitskriterien der einzelnen Produkte an. So zum Beispiel: Rohstoffe aus Bioanbau, fair und sozial, haltbar, recycelt und recyclebar, made in Germany, CO2-sparend, ressourcenschonend, schadstoffreduzierte Herstellung und mit regenerativer Energie hergestellt. Zudem erhalten die Kunden die Möglichkeit die angebotenen Produkte zu bewerten.

Händler können im avocadostore ihre Produkte anbieten und erhalten einen eigenen Shop-Bereich für ihre Produkte sowie einen Bereich für ihre Eigendarstellung. Zur Anmeldung für Händler geht es hier entlang.

Beide Gründer wollten bei der Wahl des Namens keine Assoziationen zu Öko oder FairTrade schaffen. “Eine Avocado ist grün und gesund. Sie hat zudem eine weiche Schale und einen harten Kern…” (Philipp Gloeckler) Das Branding des Shops verzichtet dennoch nicht auf ein frisches grün, kommt sehr aufgeräumt und übersichtlich daher. Optisch wie technisch meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt!

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte des Stores wissen möchte kann sich auf dem Blog umschauen oder das Interview mit Stefan Uhrenbacher bei deutsche-startups.de oder den Artikel bei Focus Online lesen.

Ich wünsche den beiden Gründern viel Erfolg mit dem neuen Konzept und hoffe, dass nachhaltige Produkte durch diesen Store ein gutes Stück in die breite Masse getragen werden.

avocadostore: Shop I Blog I Facebook I Twitter

Nachtrag: Schönes Video von Christoph und Philipp, das während der BioFach entstanden ist:

[vimeo=http://vimeo.com/9582484]

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Glocalist Medien bietet nachhaltigen Startups kostenlose Eigendarstellung in Glocalist Review

Glocalist Review255 in Glocalist Medien bietet nachhaltigen Startups kostenlose Eigendarstellung in Glocalist ReviewBereits im Mai 2009 hat Glocalist Medien nachhaltigen Start-Ups eine kostenlose Plattform im Glocalist Review zur Verfügung gestellt. Jetzt ist es wieder so weit. Die Glocalist Medien wollen wieder kostenfrei Startups der Nachhaltigkeit vorstellen, um die Wende zur Nachhaltigkeit zu unterstützen. Eingeladen sind Einzelunternehmen, UGs, GmbHs, AGs, Vereine, Stiftungen oder Genossenschaften. Im Fokus stehen Produkte oder Dienstleistungen, die einen Beitrag für die Wende zur Nachhaltigkeit leisten. Alle Startups mit Gründungsdatum ab 30. August 2009 sind dazu eingeladen.

Aus der Beschreibung der Glocalist Medien: Stellen Sie Ihr Start-up – völlig kostenfrei – im Glocalist Review vor: Senden Sie uns Ihre Eigendarstellung. Dazu schlagen wir folgenden Aufbau vor: Motivation/Grundidee, Ihr Verständnis von Nachhaltigkeit, das Produkt/die Dienstleistung und sein/ihr Beitrag zur Nachhaltigkeit, status quo und Ausblick sowie Angabe Kontaktbox mit Name, Anschrift, Mail und Webadresse) als word.doc mit min. 7.000 Zeichen und max. 7.500 Zeichen inkl. Leerzeichen, Logo oder Bildmaterial als jpg. Redaktionsschluss ist der 19. Februar 2010!

Die aussagekräftigsten Beiträge werden ausgewählt und im wöchentlichen E-Journal für Nachhaltigkeit “Glocalist Review” publiziert (Rechtlicher Hinweis: Es besteht kein Rechtsanspruch auf Publikation noch wird in bar abgelöst. Mit Zusendung garantieren Sie, dass Sie für Ihren Text/Bild über alle Rechte verfügen und räumen den Glocalist Medien das Recht ein, kostenfrei Ihren Text und Bilder zu publizieren. Weitere Autoren- und Urheberrechte verbleiben bei Ihnen).

Der Glocalist Review ist ein wöchentliches E-Journal. Als exklusives Diskursmedium und AutorInnenmagazin publizieren wir vorwiegend Original- und/oder Exklusivbeiträge von Top-Entscheidungsträgerinnen aus der Wirtschaft und Zivilgesellschaft, bringen themenrelevante Konferenz-Dokumentationen, beleuchten wöchentliche das wirtschaftliche & zivilgesellschaftliche Geschehen in Hinblick auf Nachhaltigkeit, publizieren Originaldokumente wie Kampagnen und bieten wöchentlich Hintergründe zu CSR & Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Rückfragen nur per E-Mail > office@glocalist.com

Glocalist: Website I Twitter I Facebook

Via: Glocalist

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Umwelt-Druck-Report: Ranking umweltfreundlicher Druckereien und Wissenswertes zum Thema ökologisches Drucken

Bildschirmfoto-2010-02-15-um-16-06-55 in Umwelt-Druck-Report: Ranking umweltfreundlicher Druckereien und Wissenswertes zum Thema ökologisches Drucken

Vor einiger Zeit habe ich mich schon mal über ökologische Druckereien geschrieben. Zeit es wieder zu tun. Denn das Thema ist bisher bei Agenturen wie auch Endkunden noch nicht wirklich durchgedrungen. Zusätzlich begegnen einem in letzter Zeit vermehrt Druckereien, die grün als ihre neue Hausfarbe entdecken. Auch hier gilt: Es ist nicht alles grün was in dieser Farbe erscheint! Keine Frage: Das Thema ökologisches Drucken ist komplex. druckbesser.de verspricht ein wenig Abhilfe und hat vor kurzem den Umwelt-Druck-Report herausgebracht. Auf 138 Seiten erfährt man viel Wissenswertes rund um das Thema umweltfreundliches Drucken und ein Ranking von 50 umweltfreundlichen Druckereien. Letzteres wurde zusätzlich auf der Website, die allerdings auch konventionelle Druckereien präsentiert, in Form eines Addressguides veröffentlicht. Neben den Bewertungen durch druckbesser.de (Öko-Rang) kann man hier auch seine eigenen Bewertungen abgeben.

In diesem Zusammenhang bin ich immer wieder erstaunt, dass neben konventionellen Unternehmen auch ökologische Unternehmen noch nicht konsequent bei Ökodruckereien produzieren lassen. Verstehen kann man das nicht. Wer Bedenken hat, dass die Qualität nicht stimmt, sollte sich einfach ein paar Referenzdrucksachen schicken lassen. Und die gängigen Diskussionen in Hinsicht auf den Preis kann man in den meisten Fällen auch vernachlässigen. Meine persönliche Empfehlung gilt übrigens den beiden Druckereien Print Pool und Lokay, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen machen durfte.

Der Umwelt-Druck-Report kann man online lesen oder als PDF downloaden (ca. 46 gedruckte MB!). Das Online-Ranking der Druckereien gibt es auf dieser Seite und meine Zusammenstellung mit Öko-Druckereien hier.

Zum Thema ökologisches Drucken gibt es von mir demnächst noch einen Beitrag für ein spannendes neues Magazin.

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Arrels Fundacio: Kampagne für Obdachlose

Februar 10, 2010  |  Design, Kampagnen, Marketing, NGO, Websites  |  No Comments  | 

Auch wenn in Barcelona aktuell wohl andere Temperaturen als hier herrschen, ist Obdachlosigkeit ein ernstes Problem. Die spanische Organisation Arrels Fundació hat eine Kampagne gestartet, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Entstanden sind dabei drei gut gemachte Motive mit der Headline “For many people in Barcelona this is their home. Give Barcelona a roof.”

Arrels-fundacio-street in Arrels Fundacio: Kampagne für Obdachlose

Arrels-fundacio-bench in Arrels Fundacio: Kampagne für Obdachlose

Arrels-fundacio-bank in Arrels Fundacio: Kampagne für Obdachlose

Die betreuende Agentur scheint bei der Ideenfindung gut recherchiert zu haben. Eine sehr ähnliche Kampagne hat die Pariser Organisation Samu Social de Paris bereits vor 4 Jahren gestartet. Zu sehen hier.

Arrels Fundació: Website I Facebook I Twitter

Via: Osocio

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Schönen Dank an ClearlySo

Bildschirmfoto-2010-02-08-um-09-54-25 in Schönen Dank an ClearlySoEnde letzten Jahres hatte ich das erste Mal Kontakt zu ClearlySo – einer Online Community rund um Themen des Social Business. Aus diesem Kontakt ist ein Interview mit mir entstanden. Es geht um meine Arbeit, ums bloggen und um Social Business. Wer es lesen möchte – hier entlang (das Interview ist auf englisch). Über ClearlySo: ClearlySo is an online community for the advancement of social business, enterprise and investment. We aim to help social businesses and enterprises become more successful.

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Unpackaged: Londoner Bio-Supermarkt kommt komplett ohne Verpackungen aus

Bild-11 in Unpackaged: Londoner Bio-Supermarkt kommt komplett ohne Verpackungen ausUnpackaged = unverpackt. Erstmal nichts neues. Wer auf dem Wochenmarkt einkaufen geht, der weiß, dass Lebensmittel nicht in Plastikverpackungen im Supermarktregal wachsen und ohne diese viel schmackhafter aussehen. Ganz abgesehen von den gesundheitlichen Bedenken, die man gegenüber Plastik haben kann. In diesem Zusammenhang sei auf den Film Plastik Planet hingewiesen, der am 25. Februar in die deutschen Kinos kommt. Zu guter Letzt kommt der Verzicht von Verpackungsmaterialien natürlich der Umwelt zugute. Denn Müllvermeidung ist immer besser als Recycling! Das hat sich auch Catherine Conway – die Gründerin von Unpackaged aus London – gedacht. Ihr Konzept: Ein Bio-Supermarkt, in dem es nur hochwertige und unverpackte Lebensmittel zu kaufen gibt. Voraussetzung für den Einkauf: Man bringt seine eigenen Behältnisse mit um die Waren nach Hause zu transportieren. Notfalls werden einem allerdings auch wiederverwendbare Boxen geliehen. Eine simple und gute Idee. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Konzept in Großstädten weiter verbreiten wird.

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Unpackaged: Website I Facebook I TwitterGoogle Maps

Via: Manomama

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Neues Nachhaltigkeitsmagazin erscheint im März 2010: enorm I Wirtschaft für den Menschen

Bild-1 in Neues Nachhaltigkeitsmagazin erscheint im März 2010: enorm I Wirtschaft für den Menschen

Im März diesen Jahres erscheint erstmals das Nachhaltigkeitsmagazin enorm – Wirtschaft für den Menschen.

Hier die aktuelle Selbstbeschreibung der Herausgeber:
Das Magazin enorm – Wirtschaft für den Menschen ist ein Wirtschaftsmagazin, das im Kern den Gedanken von Social Business in all seinen Facetten trägt, also die Versöhnung von Wirtschaft, Ökologie und Sozialem. Die Macher glauben an diese neue Form des Wirtschaftens und wollen sie aktiv mitgestalten. enorm bietet Inspiration und Orientierung auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft – insofern erfüllt enorm einen gesellschaftlichen Auftrag. Enorm ist politisch unabhängig und nur sich selbst und seinen Lesern verpflichtet. Die Hauptthemen von enorm speisen sich aus dem Dreiklang Wirtschaft, Ökologie und Soziales, das erweiterte Spektrum reicht von Politik über Zeitgeist bis Psychologie. Schwerpunkt jeder Ausgabe ist eine Titelgeschichte, die ein Thema in Tiefe und Breite behandelt. In drei Hauptrubriken beleuchtet enorm Themen rund um Social Entrepreneurship aus unterschiedlichen Blickwinkeln, bietet Service für den Einstieg in die Welt des sozialen Unternehmertums und gibt Einblicke in das Menschenbild, dem diese neue Art des Wirtschaftens zu Grunde liegt. Enorm spielt auf der gesamten Klaviatur der journalistischen Darstellungsformen: gut recherchierte Nachrichten, leicht verständliche Feature, packende Reportagen, meinungsbildende Kommentare, humorvolle Kolumnen – dargereicht in einem hochwertigen Layout mit erstklassigen Fotos.

enorm wird es ab dem 18. März 2010 am Kiosk oder im Abonnement zum Einzelpreis von 7,50 € geben. Abonnenten erhalten momentan 15 % Frühbucher-Rabatt. Das Magazin erscheint vier mal im Jahr in einer Auflage von 80.000 Exemplaren. Die aktuellen Mediadaten sind hier abrufbar.

Ich freue mich auf das neue Magazin und hoffe, dass es die Idee des Social Business und nachhaltigen Wirtschaftens weiter verbreiten wird. Unter anderem wirkt bei enorm auch Fred Grimm mit. Seine Texte und Kolumnen lese ich immer wieder gerne.

Update (11.02.2010): Eine Leseprobe des Magazins gibt es jetzt unter www.enorm-magazin.de

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Via: KarmaKonsum

Lg-share-en in Neues Nachhaltigkeitsmagazin erscheint im März 2010: enorm I Wirtschaft für den Menschen